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		<title>Ich freue ich mich auch!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortbruch]]></category>
		<category><![CDATA[DVB]]></category>
		<category><![CDATA[Ströer]]></category>

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		<description><![CDATA[Sobald ich lesen gelernt hatte, besaß ich die Angewohnheit, alles zu lesen, was es in meiner Umgebung zu entziffern gab. Gerade wenn die Texte besonders banal sind, ist es lustig, kleine Stolpersteine zu entdecken – so wie hier: ~~~~~~~~~~ Dieser &#8230; <a href="http://translarte.de/2012/05/ich-freue-ich-mich-auch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald ich lesen gelernt hatte, besaß ich die Angewohnheit, alles zu lesen, was es in meiner Umgebung zu entziffern gab. Gerade wenn die Texte besonders banal sind, ist es lustig, kleine Stolpersteine zu entdecken – so wie hier:<br />
<div id="attachment_1324" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://translarte.de/wp-content/uploads/Ströer.jpg"><img class="size-large wp-image-1324" title="Ströer-Plakat, gesehen in einer Dresdner Straßenbahn." src="http://translarte.de/wp-content/uploads/Ströer-768x1024.jpg" alt="Ströer-Plakat, gesehen in einer Dresdner Straßenbahn." width="640" height="853" /></a><p class="wp-caption-text">Ströer-Plakat, gesehen in einer Dresdner Straßenbahn.</p></div></p>
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		<title>Musikjournalismus-Seminar an der Scheune-Akademie</title>
		<link>http://translarte.de/2012/04/musikjournalismus-seminar-an-der-scheune-akademie/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 13:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tu was Du liebst und liebe was Du tust]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Musikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Scheune-Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute nahm ich an einem Musikjournalismus-Seminar mit dem Referenten Benjamin Schäfer teil, das von der Scheune-Akademie (der ich hiermit einen Bindestrich spendiere) veranstaltet wurde. Alles in allem war es eine interessante und unterhaltsame Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre. Wenig überraschendes Fazit: &#8230; <a href="http://translarte.de/2012/04/musikjournalismus-seminar-an-der-scheune-akademie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nahm ich an einem <a href="http://scheune-akademie.de/?p=484">Musikjournalismus-Seminar</a> mit dem Referenten Benjamin Schäfer teil, das von der <a href="http://scheune-akademie.de/">Scheune-Akademie</a> (der ich hiermit einen Bindestrich spendiere) veranstaltet wurde. Alles in allem war es eine interessante und unterhaltsame Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre. Wenig überraschendes Fazit: auch beim Schreiben über Musik gilt es, den jeweils richtigen Ton zu treffen.</p>
<p>Buchtipp zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://amzn.to/JhExwV"><em>Popjournalismus</em>, Hg. Jochen Bonz, Johannes Springer, Michael Büscher, 2005.</a></li>
</ul>
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		<title>Kleidung, Haare, Stil</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 22:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weise Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Flasch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich verstehe Leute nicht, die um ihr Aussehen, ihre Kleidung und ihre Haare besorgt sind, aber nicht um ihren Stil.“ ~Kurt Flasch, 82, Philosophiehistoriker, in einem SPIEGEL-Interview aus dem Jahr 2010 ~~~~~~~~~~ Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf dem Blog Zur &#8230; <a href="http://translarte.de/2012/04/kleidung-haare-stil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Ich verstehe Leute nicht, die um ihr Aussehen, ihre Kleidung und ihre Haare besorgt sind, aber nicht um ihren Stil.“</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">~Kurt Flasch, 82, Philosophiehistoriker,<br />
in einem <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-74948188.html">SPIEGEL-Interview</a> aus dem Jahr 2010</p>
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		<title>In eigener Sache: Katrin Feist in der Villa Eschebach</title>
		<link>http://translarte.de/2012/01/in-eigener-sache-katrin-feist-in-der-villa-eschebach/</link>
		<comments>http://translarte.de/2012/01/in-eigener-sache-katrin-feist-in-der-villa-eschebach/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Feist]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in der Villa Eschebach]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte an dieser Stelle auf eine Veranstaltung unter meiner Mitwirkung hinweisen, zu der alle Interessierten willkommen sind. Albertplatz, Hechtviertel, Wilsdruffer Straße: drei Koordinaten, die den Alltag der Künstlerin Katrin Feist umreißen, zugleich aber auch eine Art kreatives Bermudadreieck markieren, &#8230; <a href="http://translarte.de/2012/01/in-eigener-sache-katrin-feist-in-der-villa-eschebach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<h6>Ich möchte an dieser Stelle auf eine Veranstaltung unter meiner Mitwirkung hinweisen, zu der alle Interessierten willkommen sind.</h6>
<p>Albertplatz, Hechtviertel, Wilsdruffer Straße: drei Koordinaten, die den Alltag der Künstlerin Katrin Feist umreißen, zugleich aber auch eine Art kreatives Bermudadreieck markieren, innerhalb dessen die Dresdnerin ihre Lebenswirklichkeit aus Wohnen, Broterwerb und künstlerischem Schaffen in eine Kunstwelt übersetzt.</p>
<p>Wer jetzt an zeitgenössische Blicke auf barocke Pracht zwischen Frauenkirche und Brühlscher Terrasse denkt, liegt daneben: Feist wendet sich in ihren jüngsten Stadtlandschaften unverbrauchten Motiven jenseits einer Postkartenromantik zu. Dabei nimmt sie Blickwinkel ein, die durchaus vertraute Dresdner Ecken zugleich fremd und vertraut erscheinen lassen. So zeigte sie sich fasziniert vom monatelangen Umbau des Bahnhofs Neustadt &#8211; &#8220;unter Lebensgefahr&#8221;, wie sie selbst mit trockenem Humor anmerkt, fertigte sie zunächst Digitalfotos der chaotischen Situation vor Ort. Diese dienten als Vorbild für ihre ausschnittshaften Ölgemälde, in denen sie beispielsweise Ampelwälder und Oberleitungsgeflechte einfängt, als sei die Stadt eine einzige &#8220;Welt am Draht&#8221;. In einer dem urbanen Leben abgeschauten, vorstädtisch-trüben Palette leuchtet das Licht in ihren Bildern matt, so, wie es sich eben für jemanden darstellt, der früh zur Arbeit oder abends auf dem Nachhauseweg die Stadt durchquert.</p>
<p>In interessantem Kontrast dazu stehen die Grafiken, die sie anhand ihren vielen Wanderungen anfertigte. Da leuchtet es schon einmal rostrot zwischen den Tälern des Riesengebirges, wenn sich der Farn im Nebel ihr eben so präsentierte. Mitunter löst sie die dingliche Welt ganz auf; dann werden ihre Bilder zu feinnervigen, energiegeladenen Gespinsten, aus denen ihre keinesfalls esoterische Verzückung über die Natur spricht.</p>
<p>Mit der 1966 geborenen Feist, die seit 1997 als freischaffende Malerin und Grafikerin tätig ist, setzt die Villa Eschebach ihre Förderung lokaler Kunst fort und zeigt eine Auswahl von Werken, die sich radikal dem Alltag zuwenden, ohne dabei den Blick für lyrische, ja spielerische Momente zu verlieren.</p>
<h3>Informationen</h3>
<ul>
<li>Katrin Feist in der Reihe <em>Kunst in der Villa Eschebach</em></li>
<li><strong>Ort:</strong> Villa Eschebach, Georgenstraße 6 (Am Albertplatz), 01097 Dresden</li>
<li><strong>Vernissage: </strong>31. Januar 2012, 19 Uhr.<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Einführung:</strong> Kathrin Muysers, M. A.</li>
<li><strong>Musik:</strong> <a href="http://friederschmidt.de/">Frieder Schmidt</a> (Schifferklavier), Dresden</li>
<li><strong>Ausstellungsdauer:</strong> 1. Februar – 23. März 2012</li>
<li><a href="http://translarte.de/wp-content/uploads/VOBA_FL_KatrinFeist_4VL_neu.pdf">Faltblatt (PDF)</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>„Back to School“ vs. „Zurück an die Uni“</title>
		<link>http://translarte.de/2011/10/%e2%80%9eback-to-school%e2%80%9c-vs-%e2%80%9ezuruck-an-die-uni%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charons Erben]]></category>
		<category><![CDATA[Wortbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Anglizismen]]></category>
		<category><![CDATA[Semesterbeginn]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungsfehler]]></category>

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		<description><![CDATA[„Zurück an die Uni“? Das möchte man auch denjenigen empfehlen, die diese Übersetzung für das japanische Kaufhaus MUJI verbrochen haben. „Back to School“ ist ein Begriff aus dem anglo-amerikanischen Kulturraum und bezeichnet ganz simpel die Zeit kurz vor oder während &#8230; <a href="http://translarte.de/2011/10/%e2%80%9eback-to-school%e2%80%9c-vs-%e2%80%9ezuruck-an-die-uni%e2%80%9c/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1278" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://translarte.de/wp-content/uploads/Screenshot_MUJI.jpg"><img class="size-full wp-image-1278 " title="Screenshot aus einem MUJI-Newsletter. " src="http://translarte.de/wp-content/uploads/Screenshot_MUJI.jpg" alt="Screenshot aus einem MUJI-Newsletter. " width="640" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot aus einem MUJI-Newsletter.</p></div>
<p>„Zurück an die Uni“? Das möchte man auch denjenigen empfehlen, die diese Übersetzung für das japanische Kaufhaus MUJI verbrochen haben.</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Back_to_school_%28marketing%29">„Back to School“</a> ist ein Begriff aus dem anglo-amerikanischen Kulturraum und bezeichnet ganz simpel die Zeit kurz vor oder während des neuen Schuljahres und Semesters.</p>
<p>„Zurück an die Uni“ sagt aber hierzulande kein Mensch, es sei denn, er hat eine Babypause oder einen Karrierewechsel hinter sich und nimmt nun noch einmal ein Studium auf.</p>
<p>„Semesterbeginn“ hätte zu den annoncierten Waren (Ordner, Stifte, Büromöbel) bestens gepasst.</p>
<p>Allen Dresdner Studenten einen guten Start ins heute beginnende Wintersemester!</p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Waldschlösschenbrücke vs. Waldschlößchenbrücke</title>
		<link>http://translarte.de/2011/09/waldschlosschenbrucke-vs-waldschloschenbrucke/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 06:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Waldschlösschenbrücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dresdner Baubürgermeister Jörn Marx wird den Stadträten demnächst den Namen der Waldschlösschenbrücke zur Bestätigung vorschlagen. Auf sz-online wird hierzu zitiert, dass er „für die klassische Schreibweise mit ‚ß‘ sei.“ Und weiter: „Einige Leser hatten vorgeschlagen, sich der neuen Rechtschreibung zu &#8230; <a href="http://translarte.de/2011/09/waldschlosschenbrucke-vs-waldschloschenbrucke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dresdner Baubürgermeister Jörn Marx wird den Stadträten demnächst den Namen der Waldschlösschenbrücke zur Bestätigung vorschlagen. Auf <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2873489">sz-online</a> wird hierzu zitiert, dass er „für die klassische Schreibweise mit ‚ß‘ sei.“ Und weiter: „Einige Leser hatten vorgeschlagen, sich der neuen Rechtschreibung zu beugen und den Namen lieber mit einem doppelten ‚s‘ zu schreiben.“</p>
<p>Ich war nie ein Verfechter der Rechtschreibreform. Doch dass man sich selbst von offizieller Seite nicht an sie hält, halte ich für ein ziemlich fragwürdiges Signal. Wie sollen Eltern ihren Kindern Rechtschreibregeln erklären, wenn diese als Frage persönlicher Präferenzen gehandhabt werden?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Falscher Hase, ganz korrekt</title>
		<link>http://translarte.de/2011/09/falscher-hase-ganz-korrekt/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabensuppe & Sprachsalat]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Falscher Hase]]></category>
		<category><![CDATA[Hechtviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurantkritik]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden hat sein erstes veganes Restaurant: im Hechtviertel serviert man ethisch korrekte Kost Natalie Portman ist es, Morrissey auch. Keine Frage, vegan zu sein, hat den Imagewandel von der verschrobenen Lebensweise einer asketischen Minderheit zu einem unter Stars und VIPs &#8230; <a href="http://translarte.de/2011/09/falscher-hase-ganz-korrekt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Dresden hat sein erstes veganes Restaurant: im Hechtviertel serviert man ethisch korrekte Kost</h3>
<p>Natalie Portman ist es, Morrissey auch. Keine Frage, vegan zu sein, hat den Imagewandel von der verschrobenen Lebensweise einer asketischen Minderheit zu einem unter Stars und VIPs angesagten Lifestyle geschafft. Fundis wie Promis eint die Ablehnung jeglicher Nutzung von Tieren und deren Produkten. Wie sieht es unter Dresdens Otto Normalverbrauchern aus? Um das herauszufinden, begaben wir uns in den Anfang August eröffneten <a href="http://www.falscher-hase.com/">Falschen Hasen</a>.</p>
<p>Die Einrichtung erinnert noch an das charismatische Café Crema, dem leider nur eine kurze Lebensdauer beschieden war. Dessen minimalistische-markanter Tresen wurde mit alten Möbeln kombiniert, die nicht unbedingt das Zeug zu Design-Klassikern haben, aber dem Mobiliar der Studentenbuden des Hechtviertels ähneln dürften. Vielleicht einer der Gründe für die Beliebtheit des Lokals unter der überwiegend jungen Klientel. Sie stört sich nicht daran, dass die Höhe der Sofas und der Tische nicht gerade optimal für die Einnahme einer Mahlzeit ist, oder dass die Hintergrundmusik eher punkig schrammelt.</p>
<p>Dass der Laden gut besucht ist, liegt vermutlich am Konzept der Betreiber Pierre Pätzold und Ronny Haase. In der Neustadt und angrenzenden Biotopen gibt man sich zwar gerne umweltbewusst und nachhaltig; allein wenn dies auch seinen Preis haben soll, machen sich schnell Unmut und Unverständnis breit. Damit kalkuliert man hier und bietet großzügige Portionen zu kleinen Preisen. Die hohe Schule veganer Kochkunst überlässt man damit weiterhin der <a href="http://www.zest-leipzig.de/">Rivalin Leipzig</a>. Dennoch ist der Schritt vom veganen Cateringservice <a href="garden-of-vegan.de">Garden of Eden</a> (der z. B. auch die Ostrale-Besucher verpflegte) zum eigenen Restaurant ein ambitioniertes Wagnis. Die Standortwahl kündet von Toleranz und wohltuender Ideologieferne, teilt man sich den Sommergarten doch mit dem <a href="http://translarte.de/2011/05/birkensaft-unterm-lindenbaum/">Kosakenhof</a>, einer Hochburg deftiger Fleischgerichte.</p>
<p>Soljanka steht hüben wie drüben auf der Karte; die vegane wusste sich mit angenehm säuerlicher Note sowie „Soja-Chunks und Seitan-Einlage“ gegen die Konkurrenz zu behaupten. International ging es mit mexikanischen Wraps weiter. Zwei Teigfladen umhüllen ein fruchtig-scharfes „Chili sin carne“ mit Mais und Bohnen. Ein Hauptgericht der Tageskarte veranschaulichte alle Stärken und Schwächen der veganen Küche. Beilage Eins, mit Kräutern der Provence gewürzte Kartoffelspalten, duftete und schmeckte sehr aromatisch. Dagegen fiel Beilage Zwei, fade geratenes Möhrengemüse, ab. Und das Seitan-Geschnetzelte? Geriet, wie so oft bei Fleischersatz, zur Glaubensfrage.</p>
<p>Die einen wissen dessen Konsistenz und Geschmack durchaus zu schätzen. Die anderen finden, vegane Küche sei da am überzeugendsten, wo sie auf Fleisch, und sei es auch nur als Imitat, verzichtet und sich auf den Reichtum von Gemüsen, Kräutern und Gewürzen konzentriert. Dieser Ansatz findet sich beim „Crispy Leek“-Salat, für den in Zitronen-Walnussöl angemachte Lauchkringel mit Kirschtomaten und Walnusskernen kombiniert wurden. Die Köche müssen übrigens über gesunde Kauleisten verfügen, denn die übrige Salatkreation, wie auch die Beilagensalate, enthielten ziemlich rustikal geschnittene Karotten- und Gurkenscheiben. Auf jeden Fall machte das Mümmeln satt.</p>
<p>Zum Nachtisch brachte die charmante Bedienung Plinsen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die süßen Sojasahnehäubchen obenauf ungute Ähnlichkeit mit Sprühsahne besitzen: auch in der veganen Küche gibt es Tugenden und Untugenden.</p>
<h3>Informationen</h3>
<ul>
<li>Besucht am 6. September 2011</li>
<li>Ursprünglich am 15. September 2011 im<br />
PluSZ-Magazin der Sächsischen Zeitung erschienen (<a href="http://translarte.de/wp-content/uploads/PluSZ_20110915_FalscherHase.pdf">PDF</a> mit detaillierter Bewertung)</li>
<li><a href="http://www.falscher-hase.com/">Falscher Hase</a></li>
<li><a href="http://maps.google.de/maps/ms?msid=218006744290823396359.00049cea2692769e6fb0e&amp;msa=0&amp;ll=51.217852,13.702698&amp;spn=0.131607,0.284271">Lage</a> (Google Maps)</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Tag des offenen Denkmals 2011: Treu der Natur</title>
		<link>http://translarte.de/2011/09/tag-des-offenen-denkmals-2011-treu-der-natur/</link>
		<comments>http://translarte.de/2011/09/tag-des-offenen-denkmals-2011-treu-der-natur/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 15:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Out & About]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Lahmann]]></category>
		<category><![CDATA[Lahmann-Sanatorium]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des offenen Denkmlas 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Weißer Hirsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den Spuren des Lebensreformers Heinrich Lahmann Knickerbocker und Tweedanzug: stilgerecht erscheint Michael Böttger zum Interview. Dieser Aufzug ist beileibe kein Spleen; vielmehr wirkt der Historiker im Anschluss an einer Theateraufführung mit, die das Lahmann-Sanatorium an Originalschauplätzen szenisch aufleben lässt. &#8230; <a href="http://translarte.de/2011/09/tag-des-offenen-denkmals-2011-treu-der-natur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf den Spuren des Lebensreformers Heinrich Lahmann</h3>
<div id="attachment_1270" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://translarte.de/wp-content/uploads/Lahmann-Sanatorium_01.jpg"><img class="size-large wp-image-1270" title="Auf den Spuren der Vergangenheit: Dr. Böttger vor dem Lahmann-Sanatorium. " src="http://translarte.de/wp-content/uploads/Lahmann-Sanatorium_01-1024x768.jpg" alt="Auf den Spuren der Vergangenheit: Dr. Böttger vor dem Lahmann-Sanatorium. " width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Auf den Spuren der Vergangenheit: Dr. Böttger vor dem Lahmann-Sanatorium.</p></div>
<p>Knickerbocker und Tweedanzug: stilgerecht erscheint Michael Böttger zum Interview. Dieser Aufzug ist beileibe kein Spleen; vielmehr wirkt der Historiker im Anschluss an einer Theateraufführung mit, die das Lahmann-Sanatorium an Originalschauplätzen szenisch aufleben lässt. Es kommt ja auch einer Wiedergeburt gleich, was sich derzeit auf dem Weißen Hirsch tut. Denn märchenhaft sahen die baulichen Überreste der einst weltberühmten Einrichtung nur im Vorbeifahren aus. Tatsächlich waren die Gebäude nach der Nutzung durch die Sowjetarmee, ungeklärten Restitutionsansprüchen und gescheiterten Sanierungsplänen in einem maroden Zustand. Erst mit dem Verkauf an die Baywobau Dresden GmbH zum Jahreswechsel kehrt nun neues Leben auf dem Gelände ein.</p>
<p>Freilich, so wie es einmal war, wird es nie wieder; dafür sind die Veränderungen durch Abriss und Neubauten zu massiv, auch wenn diese in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz geschehen. Wer das Areal noch in dornröschenhaftem Halbschlaf erleben möchte, ehe alle Patina verschwunden sein wird, hat dazu dieser Tage vielleicht letztmalig Gelegenheit.</p>
<p>Michael Böttger wohnt seit 1956 auf dem Weißen Hirsch. Es stand also quasi außer Frage, dass er zu jenen zählt, die den 1876 ins Leben gerufenen „Verschönerungsverein Weißer Hirsch/Oberloschwitz e. V.“ 1993 neu gründeten. Seine Orts- und kulturhistorischen Kenntnisse fließen auch in die Spaziergänge ein, die er für igeltour durchführt, z. B. auf den Spuren von Tellkamps Turm. Seine Führung zum Tag des offenen Denkmals wird sich dem Lahmann-Sanatorium unter dem Aspekt der Gesundheit widmen. Mit dem Wahlspruch NATURA SANAT und den daraus resultierenden Methoden darf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Lahmann">Heinrich Lahmann</a> nämlich als Pionier der Wellness gelten. Im Zuge der Industrialisierung war das Leben komfortabler, aber auch komplexer geworden: Stress und Umweltverschmutzung waren damals völlig neue Phänomene.</p>
<p>Hiergegen empfahl Lahmann frische Luft, Sonne, Bewegung und ausgewogene Ernährung. Im ehemaligen Speisesaal kann man noch Spuren des Mottos entziffern: „Treu der Natur widerfährt dem Menschen nichts Böses.“ Mit diesem aus heutiger Sicht gleichermaßen simplen wie gültigen Programm wurden hier über ein halbes Jahrhundert lang, von 1888 bis 1945, die Leiden und Zipperlein aller therapiert, die es sich leisten konnten, unter ihnen Franz Kafka und Rainer Maria Rilke. In speziellen Lufthütten genossen die Patienten das milde Reizklima der ozonreichen Luft in der Dresdner Heide.</p>
<p>Das „physiatrische“, also naturheilkundliche Sanatorium wurde dank Lahmanns Geschäftstüchtigkeit auch zu einem gewichtigen Faktor im Wirtschaftsleben der Stadt. Als der umtriebige Arzt mit 45 Jahren starb, hatte er in seiner Person alles vereint, was ihn als Protagonisten des 19. Jahrhunderts auszeichnet: er war Realist, Revolutionär, und ganz sicher auch ein klein wenig Romantiker. Anders ließe sich dieser zauberhafte Ort kaum erklären.</p>
<h3>Informationen</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.baywobau.de/dr-lahmann-park/Additional1">Dr. Lahmann-Park (Baywobau)</a></li>
<li>Ursprünglich in leicht anderer Fassung am 8. September 2011 im<br />
PluSZ-Magazin der Sächsischen Zeitung erschienen.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Tag des offenen Denkmals 2011: Paradebeispiel an der Elbe</title>
		<link>http://translarte.de/2011/09/tag-des-offenen-denkmals-2011-paradebeispiel-an-der-elbe/</link>
		<comments>http://translarte.de/2011/09/tag-des-offenen-denkmals-2011-paradebeispiel-an-der-elbe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 11:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Out & About]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Schiffswerft]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Elbe]]></category>
		<category><![CDATA[Tag des offenen Denkmals 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Übigau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schiffswerft Übigau war der erste Großbetrieb des 19. Jahrhunderts im Dresdner Umland Einen Blick wie aus Peter Gellners Wohnzimmer wünscht man sich für den eigenen Lebensabend: über Gärten hinweg direkt zur Elbe. Außer der Wohnung beherbergt der sanierte Dreiseithof &#8230; <a href="http://translarte.de/2011/09/tag-des-offenen-denkmals-2011-paradebeispiel-an-der-elbe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Schiffswerft Übigau war der erste Großbetrieb des 19. Jahrhunderts im Dresdner Umland</h3>
<div id="attachment_1264" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://translarte.de/wp-content/uploads/%C3%9Cbigau_13.jpg"><img class="size-large wp-image-1264" title="Der Übigauer Uferkran. " src="http://translarte.de/wp-content/uploads/%C3%9Cbigau_13-1024x768.jpg" alt="Der Übigauer Uferkran. " width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Der Übigauer Uferkran.</p></div>
<p>Einen Blick wie aus Peter Gellners Wohnzimmer wünscht man sich für den eigenen Lebensabend: über Gärten hinweg direkt zur Elbe. Außer der Wohnung beherbergt der sanierte Dreiseithof in Altübigau auch einen Fröbelkindergarten, den die Enkel besuchen. Doch die Verwurzelung des Rentners reicht viel tiefer. Nur wenige Schritte entfernt liegt der Ort, der sein Leben über die Berufsjahre hinaus bis heute prägt: die alte Schiffswerft Übigau.</p>
<p>Das Motto des diesjährigen <a href="http://tag-des-offenen-denkmals.de/">Tag des offenen Denkmals</a> lautet „Romantik, Realismus und Revolution“. Die Anlage kann alle drei Aspekte für sich in Anspruch nehmen. Es geht dabei weniger um die Gründerzeithallen, die derzeit saniert werden: es sind eher unspektakuläre Zweckbauten ihrer Zeit. Doch die wechselvolle Geschichte des Areals ist ein Paradebeispiel für das 19. Jahrhundert: seine Neuerungen, seine Hoffnungen, aber auch seine geplatzten Träume.</p>
<p>Es war der erste Großbetrieb im Dresdner Umland überhaupt; neueste technische Errungenschaften aus England, dem Mutterland der Industrialisierung, standen Pate.</p>
<p>1837 wurde in der Maschinenbauanstalt die erste deutsche Lokomotive Saxonia gebaut; ab 1877 entwickelte sich die „Kette A. G.“ zur wichtigsten deutschen Binnenwerft. 1400 Schiffe liefen von hier aus in alle Welt vom Stapel, bis zur Weltwirtschaftskrise 1930.</p>
<p>Wie steht es mit der eingangs erwähnten Romantik? Immerhin nutzte die Schiffswerft das Übigauer Schloss zeitweise als Verwaltungssitz. Dieser Pragmatismus setzte sich im 20. Jahrhundert fort, wovon bis heute der Schriftzug eines VEB an einem Wirtschaftsgebäude unmittelbar neben dem Schloss zeugt. Abends wirkt hier alles friedlich; eine Sommerwirtschaft im ehemaligen Schlosspark sorgt für Gemütlichkeit ohne Glamour. Nebenan macht sich tagsüber Betriebsamkeit breit; auf dem Gelände haben sich seit der Insolvenz des VEB anno 2001 mehrere Kleinbetriebe angesiedelt.</p>
<p>Von den Schiffsaufzügen an der Rückseite der Kesselbauhalle ist nicht mehr viel zu sehen; die 35 Meter in die Elbe reichenden Sliprampen liegen heute meist unter Wasser, an Land verschwinden sie im Gestrüpp. Sogar eine Fähre verkehrte für die Arbeiter aus der gegenüberliegenden Friedrichstadt.</p>
<p>Vielleicht braucht es Menschen wie Gellner, die so sehr mit einem Ort verwachsen sind, dass es sie nach der Pensionierung nicht nach Mallorca zieht, sondern immer wieder zurück an die einstige Arbeitsstätte, die ihnen im Lauf der Jahrzehnte bis in die letzten Winkel vertraut wurde. Immerhin war er unter jenen, die anregten, dass der Uferkran an der Grenze zwischen Schlosspark und Werft anno 2005 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden saniert wurde. Eine erklärende Tafel, die am mächtigen Fundament des Krans angebracht ist, wurde von Gellner und der Geschichtswerkstatt Dresden-Nordwest gestaltet. Auf ihr ist noch die Rede vom Weltkulturerbe Dresdner Elbtal. So schnell kann es gehen, dass aus Zeitgeschehen Geschichte wird.</p>
<h3>Informationen</h3>
<ul>
<li>Schiffswerft Übigau, Rethelstr. 49, 01139 Dresden-Übigau</li>
<li>Ursprünglich in leicht anderer Fassung am 8. September 2011 im<br />
PluSZ-Magazin der Sächsischen Zeitung erschienen.</li>
</ul>
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		<title>Bauen für die Zukunft</title>
		<link>http://translarte.de/2011/09/bauen-fur-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 07:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muyserin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungsrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Werkstätten Hellerau]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Architekten Wandel Hoefer Lorch &#38; Hirsch stellen zwölf Projekte in den Deutschen Werkstätten Hellerau aus Nicht nur Barockfetischisten tun sich mit zeitgenössischen Bauten im Dresdner Stadtbild schwer. Diese Haltung jedoch bloß als spießig zu geißeln, wäre vorschnell, ist sie &#8230; <a href="http://translarte.de/2011/09/bauen-fur-die-zukunft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><p>~~~~~~~~~~<br />
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Architekten Wandel Hoefer Lorch &amp; Hirsch stellen zwölf Projekte in den Deutschen Werkstätten Hellerau aus</h3>
<div id="attachment_1256" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://translarte.de/wp-content/uploads/Synagoge.jpg"><img class="size-large wp-image-1256" title="Modell der Dresdner Neuen Synagoge. Rechts im Bild Gewebemuster des Zeltvorhangs. " src="http://translarte.de/wp-content/uploads/Synagoge-1024x768.jpg" alt="Modell der Dresdner Neuen Synagoge. Rechts im Bild Gewebemuster des Zeltvorhangs. " width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Modell der Dresdner Neuen Synagoge. Rechts im Bild Gewebemuster des Zeltvorhangs.</p></div>
<p>Nicht nur Barockfetischisten tun sich mit zeitgenössischen Bauten im Dresdner Stadtbild schwer. Diese Haltung jedoch bloß als spießig zu geißeln, wäre vorschnell, ist sie doch nicht nur Ausdruck restaurativer Sehnsüchte einer in ihrem Selbstverständnis versehrten Stadt, sondern auch dem Versäumnis hierzulande geschuldet, moderne Architektur angemessen zu vermitteln.</p>
<p>An dieser Stelle setzt die Ausstellung <a href="http://www.dwh.de/"><em>Material Time</em></a> an. Dass die Schau nach einem <a href="http://www.architekturmuseum.de/ausstellungen/detail.php?which=203">Auftakt in der Münchner Pinakothek der Moderne</a> nun in Dresden gastiert, ist sinnfällig: Immerhin hat das porträtierte Architekturbüro <a href="http://www.wandel-hoefer-lorch.de/">Wandel Hoefer Lorch &amp; Hirsch</a> mit seinem <a href="http://www.das-neue-dresden.de/synagoge.html">Entwurf der Neuen Synagoge</a> dafür gesorgt, Dresden in punkto kontemporärer Baukunst auch überregional zu verorten. Darüber hinaus etablierte sich die Bürogemeinschaft als eine der ersten Adressen im Umgang mit Orten, die auf historische Brüche komplex reagieren müssen: zerstörte Tempel (Synagoge München), ausgelöschte jüdische Friedhöfe (Gedenkstätte Börneplatz, Frankfurt/Main), Deportationen (Gleis 17, Bahnhof Berlin-Grunewald).</p>
<p>Wie eindrucksvoll man solche Aufgaben lösen kann, zeigt z. B. das Dokumentationszentrum Hinzert, das an ein ehemaliges SS-KZ erinnert. Formen und Material zielen durchweg auf Ambivalenz ab: von weitem wirkt die Hülle mit ihren Prismen aus rostigem Stahl so organisch in die Landschaft eingebettet, als handele es sich um eine Art Ayers Rock. Von nahem aber scheint ein Raumschiff aus der Zukunft gelandet zu sein – Sinnbild für den Spagat zwischen Damals und Heute, den dieser Bau leisten muss.</p>
<p>Keines der vorgestellten zwölf Projekte wäre ohne computergestützte Technik möglich gewesen; avantgardistische Fassaden aus ungewohnt bearbeiteten Materialien sind quasi zur Handschrift des Teams geworden, das damit auch zum <em>Global Player</em> der Investorenarchitektur wurde. – Angesichts unserer bei neuen Bauvorhaben oft so gespaltenen Bürgerschaft bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Interessierte den Weg in die Deutschen Werkstätten Hellerau finden.</p>
<h3>Informationen</h3>
<ul>
<li>Material Time in den <a href="http://www.dwh.de/">Deutschen Werkstätten Hellerau</a>*</li>
<li>Ursprünglich am 25. 09. 2011 im<br />
PluSZ-Magazin der Sächsischen Zeitung erschienen (<a href="http://translarte.de/wp-content/uploads/PluSZ_20110825_WHLH.pdf">PDF</a>)</li>
</ul>
<h5>*leider kein Direktlink, da Flash. Alle Daten zur Ausstellung finden sich unter Aktuelles -&gt; Ausstellungen -&gt; NEU: Wandel Hoefer Lorch &amp; Hirsch</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>~~~~~~~~~~<br />
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