Archiv der Kategorie: Sprachlabor

Meine Spielwiese, mein Experimentierfeld beim Nachdenken über Sprache.

Anakoluth – Sprechen, wie einem scheinbar der Schnabel gewachsen ist

„Wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er-Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das – alles was wir an Werten … Weiterlesen

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Ough

Was Nicht-Muttersprachler am Englischen ja immer wieder verwirrt, ist die Tatsache, dass ein und dieselben Buchstabenfolgen je nach Kontext völlig anders ausgesprochen werden. Meine in London lebende Cousine sandte mir ein besonders prägnantes Beispiel: Die Kombination „ough“ kann man auf … Weiterlesen

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Grammatik: NSFW?

Gestern auf dem FAILBlog: Erst fand ich es ganz lustig, aber als ich darüber nachdachte, fielen mir ein paar Dinge auf: Grammatik sollte eben nicht nur dann „benutzt“ werden, wenn den Leuten danach ist – sondern immer. Das Bild wurde … Weiterlesen

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Ver? Ge? Pixelt! Street View in der Sprache

Was in der Überschrift wie der Fluch jener klingt, die sich dieser Tage trotz Antrag klar erkennbar mit Gesicht und Wohnung bei Google Street View wiederfinden, ist tatsächlich mein Versuch, ein interessantes sprachliches Problem im Zusammenhang mit dem neuen Google-Dienst … Weiterlesen

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„Man wird nicht als Frau geboren, man wird …“ – Treppenwitz für ÜbersetzerInnen und FeministInnen

Na? Wie geht der Satz weiter? Und wer hat ihn gesagt? Ich stolperte über ihn in einem eher belanglosen Artikel der Süddeutschen Zeitung, der über einen Streit zwischen Alice Schwarzer und Kristina Schröder berichtet.* „Man wird nicht als Frau geboren, … Weiterlesen

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Von Data zu Dada: Google, Flarf und Lyrik

„Jede Woche Turnstunde der großen Elf / und es sind Mädel im Spiel aus Stahl / die halten den Ruhm, den Ball im Arm / jagen die Jungs in Schlachten hinein / und Deutschlands Mannschaft stürmt / zum Sport das … Weiterlesen

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Von Amuse-Gueules und Maulfreuden; nebst kurzem Hinweis auf meine Rezension der Lindenschänke

Die neue Pächterin der Lindenschänke hat ein fast schon legendäres Erbe angetreten. Während der stadtbekannte Biergarten vom Sommer träumt, lockt in der Oktobernacht die Stube mit wohliger Wärme. Das Ambiente ist unverändert urig: Bänke, Kissen, Kachelofen; im Hintergrund dudelt Volksmusik. … Weiterlesen

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Denglischer Matrix-Moment

Eben wollte ich aus meiner Lesezeichensammlung heraus eine alten YouTube-Verknüpfung aufrufen. Dann geschah dies: Ich erwarte jetzt wirklich jeden Moment, dass es klingelt und Agent Smith vor meiner Tür steht. Übrigens: der Verein Deutsche Sprache schlägt für den Anglizismus Screenshot … Weiterlesen

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Von der Leichenbeschau zum Public Viewing

Die Überschrift soll beileibe kein schlechtes Omen sein: Während ich dies tippe, kämpfen auf dem anderen Monitor „Jogis Löwen“ um den Dritten Platz. Eine schöne Neuschöpfung, dieser Beiname, nicht? Ich sage das, um klar zu stellen, wie sehr mich neue … Weiterlesen

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Wortspieler: Shakespeare, Büchner, Reinhard Jirgl

Dafür liebt er die Doppelsinn-Exerzitien, bösen Kalauer und pseudolinguistischen Wortzerlegungen -die „Moneypulationen“ wie den „Typo-Grafen“, den „Verkehrs-Unphall mit Kindsfolge“ wie „Aldi-kleinenleute“ – allzu sehr. Das ist für das Auge geschrieben. So kritisiert Lothar Müller auf Sueddeutsche.de Reinhard Jirgl, den diesjährigen … Weiterlesen

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