Archiv der Kategorie: Charons Erben

Charon, der Fährmann, darf als der bekannteste Über-Setzer gelten.

„Back to School“ vs. „Zurück an die Uni“

„Zurück an die Uni“? Das möchte man auch denjenigen empfehlen, die diese Übersetzung für das japanische Kaufhaus MUJI verbrochen haben. „Back to School“ ist ein Begriff aus dem anglo-amerikanischen Kulturraum und bezeichnet ganz simpel die Zeit kurz vor oder während … Weiterlesen

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May the 4th Be with You

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„Man wird nicht als Frau geboren, man wird …“ – Treppenwitz für ÜbersetzerInnen und FeministInnen

Na? Wie geht der Satz weiter? Und wer hat ihn gesagt? Ich stolperte über ihn in einem eher belanglosen Artikel der Süddeutschen Zeitung, der über einen Streit zwischen Alice Schwarzer und Kristina Schröder berichtet.* „Man wird nicht als Frau geboren, … Weiterlesen

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Statt eines Hörfunktipps: Wie der Bayrische Rundfunk mich als Multiplikatorin verlor

Eigentlich wollte ich gestern an dieser Stelle eine Empfehlung aussprechen. Unter dem Titel „Dostojewski spricht Deutsch“ hatte der Bayerische Rundfunk die Ausstrahlung einer Sendung „über die Kunst des literarischen Übersetzens“ angekündigt. Klang interessant, schien einer Empfehlung an Gleichgesinnte würdig. Nur … Weiterlesen

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Freude über Vargas Llosa, Trauer um Elke Wehr

Soeben las ich, dass Mario Vargas Llosa der Nobelpreis für Literatur verliehen wird. Es freut mich, denn eines meiner Lieblingsbücher ist von ihm: das Lob der Stiefmutter. Darin verknüpft er mit leichter Hand eine Reise durch die Kunstgeschichte mit erzählerischen … Weiterlesen

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Von „runcible“ zu „göffeln“: Wie man Kinderreime angemessen übersetzt, am Beispiel von Edward Lears „The Owl and the Pussycat“

Wenn es in diesem Sommer bei Grillfesten herzhaft und deftig zuging, waren meine selbst gemachten Quitten-Pickles aus Niederpoyritzer Quitten eine aromatische Alternative zu Ketchup und Senf. Die in den selbst gestalteten Etiketten verwendete Geschichte vom Kauz und der Katze stammt … Weiterlesen

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Sind Übersetzer Verräter?

Traduire, c’est trahir. Übersetzen heißt, Verrat üben. Französisches Sprichwort.

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Schillern mit Schiller

Dass ich Distichen mag, steht schon an anderer Stelle. Schiller, der Alte Schwabe, liefert heut‘ den Spondeus. „Der Aufpasser“ Strenge, wie mein Gewissen, bemerkst du, wo ich gefehlet: Darum hab‘ ich dich stets, wie – mein Gewissen, geliebt. (Gefunden bei … Weiterlesen

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