Zur Sprache, Schätzchen
Unter diesem Titel entsteht hier ein Sammelsurium an Zeitungsmeldungen, Wissenswertem, Schnappschüssen sowie meinen eigenen Gedanken zum Thema Sprachschatz und Kultur.
Der Blogtitel ist zugleich Paraphrase als auch Hommage an den westdeutschen Spielfilm Zur Sache, Schätzchen, der im ereignisreichen Jahr 1968 erschien und nicht nur das luftig-leichte Lebensgefühl der Jugendgeneration einfing, sondern die Umgangssprache mit zahlreichen Slangwörtern wie ‚fummeln‘‚ ‚Dumpfbacke‘ und ‚tüllich‘ nachhaltig bereicherte.
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Archiv der Kategorie: Charons Erben
„Back to School“ vs. „Zurück an die Uni“
„Zurück an die Uni“? Das möchte man auch denjenigen empfehlen, die diese Übersetzung für das japanische Kaufhaus MUJI verbrochen haben. „Back to School“ ist ein Begriff aus dem anglo-amerikanischen Kulturraum und bezeichnet ganz simpel die Zeit kurz vor oder während … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Charons Erben, Wortbruch
Verschlagwortet mit Anglizismen, Semesterbeginn, Übersetzungsfehler
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May the 4th Be with You
Veröffentlicht unter Charons Erben, Wortbruch
Verschlagwortet mit George Lucas, Star Wars, Übersetzen, Übersetzungsfehler
Sie haben das Wort
„Man wird nicht als Frau geboren, man wird …“ – Treppenwitz für ÜbersetzerInnen und FeministInnen
Na? Wie geht der Satz weiter? Und wer hat ihn gesagt? Ich stolperte über ihn in einem eher belanglosen Artikel der Süddeutschen Zeitung, der über einen Streit zwischen Alice Schwarzer und Kristina Schröder berichtet.* „Man wird nicht als Frau geboren, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Charons Erben, Sprachlabor, Weise Worte
Verschlagwortet mit Alice Schwarzer, Kristina Schröder, Simone de Beauvoir, Übersetzen
8 Kommentare
Statt eines Hörfunktipps: Wie der Bayrische Rundfunk mich als Multiplikatorin verlor
Eigentlich wollte ich gestern an dieser Stelle eine Empfehlung aussprechen. Unter dem Titel „Dostojewski spricht Deutsch“ hatte der Bayerische Rundfunk die Ausstrahlung einer Sendung „über die Kunst des literarischen Übersetzens“ angekündigt. Klang interessant, schien einer Empfehlung an Gleichgesinnte würdig. Nur … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Charons Erben
Verschlagwortet mit Bayerischer Rundfunk, Dostjoweski
Sie haben das Wort
Freude über Vargas Llosa, Trauer um Elke Wehr
Soeben las ich, dass Mario Vargas Llosa der Nobelpreis für Literatur verliehen wird. Es freut mich, denn eines meiner Lieblingsbücher ist von ihm: das Lob der Stiefmutter. Darin verknüpft er mit leichter Hand eine Reise durch die Kunstgeschichte mit erzählerischen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchtipp, Charons Erben, Nur für (Kunst)hysteriker
Verschlagwortet mit Elke Wehr, Javier Marías, Literatur, Lob der Stiefmutter, Mario Vargas Lllosa, Mein Herz so weiß, Nopelpreis, ÜbersetzerInnen
Sie haben das Wort
Von „runcible“ zu „göffeln“: Wie man Kinderreime angemessen übersetzt, am Beispiel von Edward Lears „The Owl and the Pussycat“
Wenn es in diesem Sommer bei Grillfesten herzhaft und deftig zuging, waren meine selbst gemachten Quitten-Pickles aus Niederpoyritzer Quitten eine aromatische Alternative zu Ketchup und Senf. Die in den selbst gestalteten Etiketten verwendete Geschichte vom Kauz und der Katze stammt … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Charons Erben
Verschlagwortet mit Christiane Bergfeld, Edward Lear, Kinderreime, nursery rhymes, runcible, The Owl and teh Pussycat, Übersetzen, Wilhelm Busch
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Sind Übersetzer Verräter?
Traduire, c’est trahir. Übersetzen heißt, Verrat üben. Französisches Sprichwort.
Veröffentlicht unter Charons Erben, Weise Worte
Verschlagwortet mit Sprichwörter, Übersetzen
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Schillern mit Schiller
Dass ich Distichen mag, steht schon an anderer Stelle. Schiller, der Alte Schwabe, liefert heut’ den Spondeus. „Der Aufpasser“ Strenge, wie mein Gewissen, bemerkst du, wo ich gefehlet: Darum hab’ ich dich stets, wie – mein Gewissen, geliebt. (Gefunden bei … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Charons Erben, Weise Worte
Verschlagwortet mit Distichon, Friedrich Schiller, Hexameter, Spondeus
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